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// Brücke zwischen den Kulturen – 15 Jahre Deutsch-Russisches Haus Moskau

Mit einer Festwoche wurde Anfang November das 15-jährige Jubiläum des Deutsch-Russischen Hauses Moskau begangen. Hunderte Moskauer und Gäste der russischen Hauptstadt nutzten die Gelegenheit an zahlreichen, ganz unterschiedlichen Veranstaltungen teilzunehmen. „Tag der Deutschen Sprache“, ein bunter „Abend der Völker und ethnischen Gruppen Russlands“ sowie der „Tag der offenen Tür“ boten vielfältige Möglichkeiten das Haus und seine Angebote kennenzulernen. Weiteres Highlight war die Präsentation des deutschen Spielfilms „Nemez“ in Anwesenheit des Regisseurs Stanislav Günther. Mit einer glanzvollen Festveranstaltung fand die Jubiläumswoche einen würdigen Abschluss.

Im Laufe der vergangenen 15 Jahre wurde das Haus zur zentralen Anlaufstelle für zivilgesellschaftliche Organisationen der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation und stellt heute einen wichtigen Ort der deutsch-russischen Begegnungen im Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftsbereich dar. In seinen Räumen befinden sich Büros der föderalen russlanddeutschen Vereine, die Redaktion der Moskauer Deutschen Zeitung, Vertretungen deutscher Firmen und Wissenschaftsorganisation sowie Veranstaltungsräume für Ausstellungen, Konzerte, Seminare und Deutschunterricht.
In seiner Ansprache im Rahmen der offiziellen Festveranstaltung bezeichnete der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und Nationale Minderheiten, Staatssekretär Dr. Christoph Bergner Wirken und Ausstrahlung des Hauses als 15-jährige Erfolgsgeschichte. "Über Jahre entwickelte sich das Haus zu einem zweiten Zuhause, zu einer Heimstatt der russlanddeutschen Verbände", so Staatssekretär Dr. Bergner in seiner Ansprache. Darüber hinaus sei das Haus zu einem wichtigen Impulsgeber für die deutsch-russische Begegnung geworden.
Bereits für die Errichtung des Deutsch-Russischen Hauses Moskau zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums der Innern (BMI) verantwortlich. Im Rahmen des Programms für Nationale Minderheiten ist die GIZ nach wie vor mit der Leitung und Verwaltung des Hauses durch das BMI beauftragt. Für die erfolgreiche Wahrnehmung der Leitung und Verwaltung durch die GIZ und das hohe Engagement der GIZ-Mitarbeiter dankte Dr. Christoph Bergner stellvertretend für alle Beteiligten dem derzeitigen Direktor des Hauses, Torsten Brezina.
Unter den rund 250 Gästen der Festveranstaltung waren Vertreter von Präsidialverwaltung und Ministerien der Russischen Föderation, des BMI, die amtierende deutsche Botschafterin, Vertreter von Kultur- und Wissenschaftsorganisationen, politischen Stiftungen sowie andere Partner des Deutsch-Russischen Hauses.
Der Vertreter der russischen Präsidialadministration, Evgenij Eromin, hob die Rolles des Hauses für die Begegnung zwischen den Völkern und ethnischen Gruppen Russlands hervor. „Das Deutsch-Russische Haus leistet einen wichtigen Beitrag zur Verständigung und hat sich zu einem Zentrum der Toleranz und Ort der Freundschaft der Volksgruppen entwickelt. Dies ist umso bedeutender, schaut man auf die aktuellen Herausforderung im Vielvölkerstaat Russland.“ so Eromin.
Manfred Horr, GIZ Abteilungsleiter Europa, Kaukasus, Zentralasien, betonte in seinem Grußwort die besonderen Verdienste, die den zivilgesellschaftlichen Organisationen der deutschen Minderheit im Hinblick auf das Wirken und das positive Image des Deutsch-Russischen Hauses zukommen. Die bisherige hervorragende Zusammenarbeit im Rahmen des Programms zur Förderung der deutschen Minderheit sei eine gute Grundlage für die Entwicklung weiterer zukünftiger Projekte beispielsweise im Zusammenhang mit Organisation und Durchführung der Fußballweltmeisterschaft 2018. 
Ein Jahrestag ist immer auch ein Anlass zu resümieren. In seiner Rede zur Eröffnung des Deutsch-Russischen Hauses Moskau brachte der damalige Bundespräsident Roman Herzog seine Wünsche für das Haus folgendermaßen zum Ausdruck: „Ich wünsche Ihnen, dass von dieser Stätte viele positive Impulse für die Russlanddeutschen, für die deutsch-russische Freundschaft und für eine umfassende Zusammenarbeit ausgehen.“ Der Direktor des Hauses, Torsten Brezina, nahm in seiner Begrüßung der Gäste darauf Bezug: „In der Rückschau auf die vergangen 15 Jahre können wir feststellen, dass das Deutsch-Russische Haus Moskau diesen Wünschen bzw. vielmehr diesem Auftrag gerecht geworden ist.“


Weitere Fotos der Veranstaltung auf unserer facebook-Seite.




2013.11.26
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